Hinfallen, aufstehen, weitermachen

Wer kennt dies nicht, wir sind alle schon hingefallen, dies ist auch vollkommen in Ordnung, wichtig ist nur wieder aufzustehen und weiterzumachen. Als Kind sind wir mit Sicherheit nicht nur einmal hingefallen, als wir laufen gelernt haben. Sind wir damals liegen geblieben als wir das erste Mal hingefallen und nicht sofort stehen und laufen konnten? Nein, sind wir nicht, denn dann würde heute niemand herumlaufen. Wieso aber, haben heutzutage so viele Menschen das aufstehen und das weitermachen verlernt? Wenn wir das Emotionale hinfallen nehmen, sei es eine gescheiterte Beziehung, ein Rückschlag im beruflichen, oder bei sonstigen Vorhaben die nicht so gelaufen sind wie wir geplant haben. Setzen wir dies nun auf die körperliche Ebene, dann könnte man wohl fast nirgends mehr richtig laufen, denn überall würden Menschen herumliegen, da Sie nicht mehr aufstehen, oder wenn Sie das aufstehen noch schaffen, zumindest nicht mehr weitergehen würden.

Wenn wir aber Physisch hinfallen, beispielsweise beim Sport, was tun wir dann? Richtig, wir stehen unmittelbar wieder auf und rennen weiter, sofern wir uns nicht etwas gebrochen oder einen sonstigen schwereren schaden zugezogen haben. Aber selbst wenn wir uns ein Bein brechen, es verheilt wieder und wir laufen wieder, wenn anfangs vielleicht auch mit Krücken.

Wieso können wir also auch nicht weitermachen wenn wir andere Rückschläge erleiden? Diese gehören nun mal zum Leben dazu, wie wir schon als Kind festgestellt haben, nur haben wir da einfach weiter gemacht. Denn nur weil ein Kind beim Laufen lernen schon 50 mal hingefallen ist, sagt es sich dann „ich bin schon 50 mal hingefallen, ich glaube Laufen ist nichts für mich“? Ein Kind ist hier frei von negativen Gedanken und macht unbeirrt weiter.

Wohl die meisten Extremsportler haben sich schon mal etwas gebrochen, wenn nicht sogar öfter. Grade die erfolgreichen, aber wieso sind Sie so erfolgreich? Genau deswegen, Sie stehen auf und machen weiter. Grade wenn man an Grenzen geht, stößt man an diese, aber nur wenn man an seine Grenzen geht, weiß man zum Einen wo Sie sind und kann Sie sogar überschreiten. Dies bedeutet jetzt nicht, dass Sie anfangen sollen Extremsport zu machen, Sie können sich aber ein Beispiel an diesen Sportlern nehmen. Ich persönlich setze mich im Sommer ganz gern mal an einen Skater Park und beobachte die Leute dort, ständig probieren Sie was aus,  fallen hin, stehen auf und versuchen es wieder. Immer und immer wieder, bis es klappt. Das können Sie auch, hinfallen, aufstehen und weitermachen. Es gehört zum Leben, nur die Frage ist, warum haben es so viele verlernt? Weshalb haben wir solche Angst zu versagen? Versagen wir aber nicht eher, wenn wir es gar nicht versuchen? Nur weil ich etwas nicht kann, heißt es, dass ich es nicht lernen kann? Selbst Weltmeister, Goldmedaillengewinner, Rennfahrer usw., konnten das, womit sie jetzt erfolgreich sind, früher noch gar nicht, Sie haben es gelernt, Rückschlage überwunden und sind darin gut geworden. Richtig, Sie sind hingefallen, aufgestanden und haben weitergemacht.

Ebenso viele Bekannte Menschen der Geschichte und von Heute, erlitten viele Rückschläge, gingen aber unbeirrt Ihren Weg weiter.  Galileo der behauptete, dass die Erde keine Scheibe sondern eine Kugel ist, musste sogar mit ernsten Konsequenzen rechnen, nur weil er die Wahrheit sagte.  Steve Jobs, der Gründer von Apple, erlitt unzählige Rückschläge, kämpfte weiter und wurde erfolgreich und schuf eine der größten und wertvollsten Marken weltweit. Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, hatte viele Wiederstände, Neider und auch heute immer noch Wiederstand von vielen Seiten, dennoch hat er mit Facebook ein Imperium geschaffen und die Welt verändert. Ich könnte hier noch viele Beispiele nennen, wichtig ist nur zu erkennen, dass auch Sie großes erreichen können. Sie müssen an sich glauben und die Kraft und Motivation finden, immer und immer wieder aufzustehen und weiterzumachen. Denn auch hinfallen ist sehr wichtig und wir können aus dem Hinfallen sehr viel lernen. Betrachten wir mal den Kampfsport, in vielen Kampfsportarten, ist das erste was man lernt das hinfallen. Denn es ist klar, dass man hinfällt, deshalb lern man das richtige hinfallen um sich nicht zu verletzen. Ebenso werden Knochen durch stetige Beanspruchung wie Schläge und Erschütterungen dichter und stabiler. Genauso können wir auch durch Wiederstände im Mentalen, lernen, wachsen und stärker werden. Eine unüberwindbare Niederlage gibt es nicht, diese existiert nur in dem eigenen Kopf, es gibt immer Möglichkeiten weiterzumachen und gestärkt aus der Situation hervor zu gehen, auch wenn es im ersten Moment schwierig erscheint.

 

Nur weil etwas so ist, heißt es nicht das es richtig ist und nicht hinterfragt werden kann. Stillstand bedeutet gleichzeitig auch Rückschritt, denn wenn andere sich weiterbewegen fallen Sie zurück wenn Sie stehen bleiben. Hinterfragen Sie immer wieder und betrachten Sie es aus der Ferne, ist es immer noch gut und richtig so wie es jetzt ist oder wäre es anders besser?

Wir alle haben viel Potential in uns, wir müssen es nur erkennen und vor allem auch daran glauben.

Ich schätze den Spruch „Alle sagten: Das geht nicht, dann kam einer, der wusste das nicht und hat es gemacht.“

Oft müssen wir einfach taub sein für das, was andere sagen, oder zumindest lernen klar zu differenzieren, zwischen konstruktiver Kritik und Ängstlichkeit und negativem denken der anderen.

Denn wie in diesem Spruch geschrieben, nur weil es noch nie jemand gemacht hat, heißt es nicht, dass es nicht geht. Wenn es nie Menschen gegeben hätte die so waren und etwas einfach in Frage gestellt hätten, würden wir heute nicht Fliegen, wären noch nie im Weltall gewesen, würden denken die Erde sei noch eine Scheibe usw.

Wir haben so viele Technische Errungenschaften, die meisten hätten wir nicht, wenn nicht jemand es einfach versucht und bei Rückschlägen am Ball geblieben wäre.

Veränderungen gehören zum Leben, viele haben aber Angst genau davor, doch wieso? Angst vor dem Unbekannten? Vielleicht, vielleicht auch Angst davor das es besser wird? Angst das Gewohnte zu verlassen und Grenzen zu überschreiten?

 

Wir sind zu so vielem fähig, stehen wir auf und machen uns auf den Weg, jeder Schritt bewegt uns nach vorne, möge der Schritt auch noch so klein sein, irgendwann kommen wir an unserem Ziel an, selbst wenn uns mal der Weg versperrt wird und wir einen Umweg gehen müssen. Dies heißt nämlich nicht das wir nicht weitergehen können, nur das es vielleicht etwas länger geht als ursprünglich gedacht. Verschenken wir nicht unser Potential mit negativem denken, sondern nutzen es um nach vorne zu kommen und uns weiterzuentwickeln.

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